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Mit Engagement beim FC St. Pauli

"Der FC St. Pauli ist in einem traditionell armen Stadtteil beheimatet. Wir fühlen uns zu sozialem Engagement verpflichtet und unterstützen Plan seit 1993. Jeder sollte über seinen Tellerrand – in unserem Fall ein Fußballfeld – hinausschauen."

(M. Meeske, Geschäftsführer FC St. Pauli)

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Kraniche aus Uganda

Viele junge Ugander träumen davon, eines Tages Profi-Fußballer zu werden. Auf der Straße lernen sie ihr Handwerk, allerdings gibt es wenig Chancen, ihre Talente auszubauen oder entdeckt zu werden. Denn dem ugandischen Fußball fehlt es an Geld und Know-how, um Förderprogramme für die Jugend voranzutreiben. Junge Fußballer haben oft nur die Möglichkeit, in Schulen oder in Mannschaften von Kirchen oder privaten Unternehmen zu kicken. Und meistens barfuss, denn Geld für Fußballschuhe fehlt den meisten Familien.

Der Jugendfußball ist kaum organisiert. Es fehlt an modernen Managementmethoden und gut ausgebildeten Trainern. Physiotherapeuten gibt es auch nicht. Verletzt und ohne korrekte Behandlung spielen viele Spieler weiter, bis sie mit Ende Zwanzig körperlich total erschöpft sind. Jungspieler werden nicht, wie in Europa üblich, gemäß ihrer Altersgruppe trainiert und gefördert.

Der ugandische Fußball ist weder international noch innerhalb des afrikanischen Kontinents von großer Bedeutung. Die Glanzzeiten der ugandischen Nationalelf - auch Kraniche genannt - scheint vorbei zu sein. 1978 konnte sich Uganda erstmals für einen FIFA-Wettbewerb qualifizieren. Allerdings kamen die Kraniche nicht sehr weit und traten seitdem kaum in Erscheinung. Da es an Siegen und Vorbildern fehlt, spielt der nationale Fußball in den lokalen Zeitungen und Medien nur eine Nebenrolle. Über Satelliten informieren sich die Ugander lieber über David Beckham & Co.

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