Meisterstück Ägypten
Man nimmt eine kleine Plastiktüte von etwa 15 x 25 Zentimetern und füllt sie zu einem Drittel mit dicht anliegenden Schwammstückchen oder mit den Resten alter Badelatschen. So bekommt der Ball mehr Sprungkraft. Dann wird die Tüte direkt über der Füllung fest zugebunden und der leere Teil der Tüte über den Teil mit der Füllung gestülpt. Man erhält so eine mehr oder weniger runde Form, die dann in einen alten Strumpf gestopft wird. Der Saum der Socke muss fest vernäht sein, so dass der Ball seine Form nicht verliert.
Der Strumpf muss jeden Tag ausgetauscht werden, da er sich schnell auflöst. Alternative: Man nimmt ein circa 30 Meter langes, kräftiges Garn, bindet es fest um die Plastiktüte, bestreicht es mit flüssigem Klebstoff und lässt das Ganze eine Stunde trocknen. So hält sich der Ball mindestens einen Monat.
Normalerweise beteiligen sich alle Teammitglieder daran, den Ball zu basteln. Einige sammeln die Schwammreste oder das Gummi der Badelatschen, andere zerschneiden sie. Wiederum andere besorgen das Garn und den Klebstoff. Einer bindet das Seil fest um den Ball.
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